Studie

08.10.2014 von Klaus Kremer

Schwarz auf Weiß: Mittelstand braucht mehr Power

Politiker reden von der "Digitalen Agenda" und von der Notwendigkeit des Breitbandausbaus. Aber sieht so die Wirklichkeit aus? Im Auftrag des Landes Baden-Württemberg hat sich nun eine Studie mit den tatsächlichen Anforderungen des deutschen Mittelstandes beschäftigt. Mehr als 50% der Unternehmen sind unzufrieden mit der verfügbaren Bandbreite. 65% der Unternehmen in Gewerbegebieten spüren sogar bereits Produktivitätsverluste durch eine langsame Internetverbindung.

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12.11.2013 von Marco Goymann

Experten sehen den Staat in der Pflicht

Bundesweit 589 Experten aus den Bereichen Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft befragte das Marktforschungsinstitut TNS Infratest zwischen Mitte Juli und Anfang August. Ziel der vom Bundesinnenministerium in Auftrag gegebenen Untersuchung war es herauszufinden, wie die Bürger die aktuelle Netzpolitik beurteilen. 

Auch in Berlin hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass Breitband heute ein wichtiges Infrastruktur-Thema ist. Ein schneller Anschluss ans Internet ist für viele Bürger längst ein Bestandteil der grundlegenden Infrastruktur – ähnlich wie ein Wasseranschluss oder eine Stromleitung.

Das Fazit der neuen Studie „Zukunftspfade Digitales Deutschland 2020“, die das Bundesinnenministerium jetzt veröffentlicht hat, könnte deutlicher kaum ausfallen: Beim Voranbringen einer zukunftssicheren Internetinfrastruktur sollte der Staat die treibende Kraft sein, meint die große Mehrheit der Befragten.

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31.10.2013 von Jana Wessel

Höchste Leistung ist nicht billig

Damit man in Deutschland bis 2018 flächendeckend mit mindestens 50 Megabit pro Sekunde ins Web kommt, müssen noch rund 20 Milliarden Euro investiert werden. Flächendeckend Glasfaser würde bis zu 93 Milliarden Euro kosten. Die Zahlen stammen aus einer neuen Studie, die Experten des TÜV Rheinland und der TU Dresden im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums erarbeitet haben.

Eine leistungsstarke Internet-Infrastruktur ist für die Städte und Gemeinden in Deutschland längst ein ebenso wichtiger Standortfaktor, wie beispielsweise ein Autobahnanschluss oder ein gut erreichbarer Flughafen. Genau so sehen das auch die meisten Firmen: Wer mit Hilfe des Internet Geschäfte macht – und wer macht das heute nicht? – benötigt eine gute Anbindung. Selbst dann, wenn eine Gemeinde zwecks Ansiedlung neuer Industrie ihre Grundstücke quasi verschenkt, kommt eine solche Offerte heute für viele Unternehmen nicht mehr in Frage, wenn man sich damit dann in der Internet-Diaspora befände.

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17.10.2013 von Jana Wessel

VATM Studie: Datenvolumen in Deutschland wächst rasant

Insgesamt recht stabil zeigt sich der deutsche Telekommunikationsmarkt in 2013. Das zeigt die alljährliche Studie zum TK-Markt von VATM und Dialog Consult. Demnach werden die Umsätze in 2013 voraussichtlich leicht um ein Prozent auf 59,6 Milliarden Euro sinken. Das Pro-Kopf genutzte Datenvolumen steigt hingegen weiterhin rasant an.

Das Segment Mobilfunk kann 2013 um rund 300 Millionen Euro auf 25,1 Milliarden zulegen, der TK-Festnetzbereich wird der Studie zufolge um 1,3 Milliarden Euro auf 29,7 Milliarden Euro zurückgehen. Die Zahl der Breitbandanschlüsse im Festnetz soll in diesem Jahr auf 28,6 Millionen steigen, das sind rund 600.000 mehr als im Vorjahr. Dabei rasen immer mehr Daten über die Datenautobahnen: Das pro Breitbandanschluss und Monat verbrauchte Datenvolumen nimmt dieses Jahr um 15,9 Prozent auf 15,3 Gigabyte zu. Das Gesamtvolumen wird sich – mit einer Steigerung um 18,2 Prozent – auf voraussichtlich 5,2 Milliarden Gigabyte belaufen.

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09.10.2013 von Jana Wessel

Deutschland, einig Tablet-Land

Laut den aktuellen Zahlen wächst der Absatz der Tablets im Vergleich zum Vorjahr um 59 Prozent, in dem fünf Millionen Tablet Computer verkauft wurden. Ein enormer Boom, der selbst die Experten überrascht, die noch im Frühjahr mit wesentlich weniger Geräten gerechnet hatten. Fest steht: die flachen Tablets mit dem großen Bildschirm halten nicht nur Einzug ins Berufsleben, wo sie als elektronischer Begleiter zunehmend geschätzt werden. Auch in der Freizeit setzen sich Tablets zunehmend durch, wie ein Blick auf die vielseitigen Nutzungsgewohnheiten der Deutschen zeigt: Mehr als jeder zweite Tablet-Anwender (56 Prozent) spielt auf seinem Gerät und 53 Prozent der Nutzer kaufen damit online ein. 48 Prozent der Tablet-User schauen sich Fotos an und 46 Prozent besuchen Soziale Netzwerke. Mit Abstand am häufigsten werden Tablet Computer jedoch zum Schreiben und Lesen von E-Mails (64 Prozent  der Tablet-Nutzer) sowie zum Surfen im Web (60 Prozent) verwendet. „Mit Tablet Computern lassen sich viele Alltagsaufgaben auch unterwegs erledigen“, sagt Michael Schidlack, Experte für Unterhaltungselektronik beim BITKOM. Genau das macht die Geräte für viele interessant. Der Trend zu kleineren Geräten mit sieben bis acht Zoll Bildschirmgröße trägt zusätzlich dazu bei, dass immer mehr Deutsche ihr Tablet mitnehmen und das Gerät auch unterwegs ausgiebig einsetzen.

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12.09.2013 von Jana Wessel

Mobility-Trend ungebrochen

„Nicht ohne mein Handy“ - dieser Satz gilt inzwischen für die meisten Menschen. Das Mobiltelefon ist längst ein Universalgerät und damit – beruflich und privat – zu unserem ständigen Begleiter avanciert.

Vor zwei Jahren verließen knapp zwei Drittel (62 Prozent) aller Handy-Besitzer ihr Zuhause nur mit ihrem Mobiltelefon, heute sind es schon drei Viertel (75 Prozent). 48 Millionen Bundesbürger haben ihr Handy ständig dabei. In der Altersgruppe von 14 bis 29 Jahren sind es sogar 83 Prozent, bei den Senioren über 65 Jahren immerhin 58 Prozent. Das sind aktuelle Zahlen einer repräsentativen Umfrage, die im Auftrag des Branchenverbandes Bitkom durchgeführt wurden.

Dabei ist aus dem praktischen Telefon für unterwegs längst eine Eier legende Wollmilchsau geworden. Es geht nicht mehr nur darum, unterwegs erreichbar zu sein, sondern seit dem 2007 begonnenen Siegeszug der Smartphones tragen wollen wir auch wissen, wo wir gerade sind, welches gute Restaurant in der Nähe ist und oder wie das Wetter morgen wird.

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07.08.2013 von Jana Wessel

Infrastruktur als treibende Kraft

Interessante Ergebnisse einer Arthur D. Little-Studie im Auftrag des Verbands der deutschen Internetwirtschaft eco: Jedes Jahr wächst der Markt für Betreiber von Netzwerk- und IT-Infrastruktur in Deutschland um mehr als sieben Prozent. Auf etwa 22,7 Milliarden Euro jährlich sollen die Investitionen in Aufbau und Betrieb der Breitbandnetze bis 2016 steigen.

Schon heute ist die IT-Infrastruktur hierzulande aufgrund hoher Investitionen in der Vergangenheit gut ausgebaut. Der Vorsprung gegenüber anderen Ländern soll bis 2016 noch weiter wachsen. Das beschert der Branche ein kräftiges Umsatzplus – wirkt sich aber auch positiv auf die Gesamtwirtschaft aus.

In Deutschland werden heute mit Netzwerk-Infrastruktur über 20 Milliarden Euro umgesetzt. Jährlich über 13 Milliarden Euro werden bei den Breitbandverbindungen im Festnetz umgesetzt - dieser Markt stabilisiert sich auf hohem Niveau. Im Bereich der mobilen Breitbandnetze prognostiziert die Untersuchung kräftiges Wachstum. Die Macher der Studie erwarten hier jährliche Zuwachsraten von satten 13 Prozent und für 2016 einen Umsatz von knapp neun Milliarden Euro. Vor allem die Erschließung ländlicher Gebiete pusht diesen Bereich.

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18.06.2013 von Jana Wessel

Mobility-Report: Explosives Datenwachstum

Der mobile Datenverkehr soll bis 2018 um das zehnfache steigen, wie eine aktuelle Ericsson-Analyse zeigt. Vor allem die mobile Videonutzung pusht die Datenmengen und stellt Netzbetreiber vor bisher unbekannte Herausforderungen.
In seinem regelmäßig veröffentlichten Mobility-Report berichtet der schwedische Infrastruktur-Hersteller Ericsson kontinuierlich darüber, welche Veränderungen sich durch mobile Technologien ergeben. Das geschieht selbstredend im eigenen Interesse, da Ericsson einer der größten Technik-Lieferanten weltweit ist. Dennoch beeindrucken die Zahlen, die uns aus Schweden erreichen.

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07.06.2013 von Tim Schmelcher

Informationen statt Datenberge

Was viele Anwender im kleinen Umfang von ihrer eigenen Computerfestplatte kennen, hat in der Wirtschaft längt gigantische Ausmaße erreicht. Datenberge wachsen heute so rasant, dass dabei schnell der Überblick über die darin enthaltenen Informationen verloren geht.

„Was nun?“, fragen sich Experten der ITK-Branche. Während sie fieberhaft nach neuen Lösungen suchen und Auswege aus dem Datengau propagieren, zeigen die meisten Deutschen diesem Problem (noch) die kalte Schulter: „Was geht mich das an?“, lautet die hierzulande vorherrschende Meinung. Doch angesichts der zunehmenden Digitalisierung stehen neben der Wirtschaft längst auch Bereiche wie Gesundheitswesen, Verkehr oder Energie vor den riesigen Datenbergen. Für viele Unternehmen und Institutionen ist es bislang noch nicht möglich, daraus wertvolle Informationen zu extrahieren oder sogar Informationen sinnvoll zu verknüpfen.

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31.05.2013 von Tim Schmelcher

Smartphone in 30 Sekunden aufladen

Ob als mobiles Büro oder als Unterhaltungszentrale: Für viele Menschen ist das Smartphone mittlerweile ihr ständiger Begleiter. Wie ärgerlich, dass die Apps, Anwendungen und Updates den Akku so schnell leer saugen und das Handy so häufig an die Ladestation muss. Abhilfe schaffen könnte die Erfindung einer Schülerin aus den USA.

Die 18-jährige Eesha Khare hat nämlich einen „Super-Energiespeicher“ erfunden, der sich innerhalb von nur 30 Sekunden aufladen lässt. Er ist außerdem so klein, dass er in jedes Smartphone passt und rund 10.000 Ladevorgänge lang halten soll. Das ist immerhin das Zehnfache von herkömmlichen wieder aufladbaren Batterien. Für ihre Erfindung hat die Schülerin jetzt einen der Intel Foundation Young Scientist Awards erhalten, der mit 50.000 US-Dollar dotiert ist. Der Akku ihres Mobiltelefons sei oft zu schnell leer gewesen, sagte Eesha Khare dem US-Fernsehsender NBC News. Daher habe sie nach einer Alternative zum herkömmlichen Lithium-Ionen-Akku gesucht.

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