Mobilfunk

26.09.2013 von Jana Wessel

Mobile Netze am Limit?!

Darf es ein bisschen mehr sein? Das Oktoberfest ist traditionell ein Event der Superlative. Das gilt auch für die Mobilfunknetze, die einer enormen Belastung standhalten müssen.
Auch in diesem Jahr heißt es in München derzeit wieder „O'zapft is!". Alljährlich strömen rund sechs Millionen Besucher auf das größte Volksfest der Welt, das schon seit 1810 auf der Theresienwiese in der bayerischen Landeshauptstadt stattfindet. Auf der 36 Hektar großen Wiesn tummeln sich rund 13.000 Servicekräfte, um die Besucher mit allem zu versorgen, wofür das Oktoberfest bekannt ist. Vor allem das extra für diesen Anlass gebraute Bier ist weltberühmt: Allein im vergangenen Jahr wurden 7,4 Millionen Maß davon getrunken. Auch die Anzahl der ausgegebenen Speisen geht in die Millionen.

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12.09.2013 von Jana Wessel

Mobility-Trend ungebrochen

„Nicht ohne mein Handy“ - dieser Satz gilt inzwischen für die meisten Menschen. Das Mobiltelefon ist längst ein Universalgerät und damit – beruflich und privat – zu unserem ständigen Begleiter avanciert.

Vor zwei Jahren verließen knapp zwei Drittel (62 Prozent) aller Handy-Besitzer ihr Zuhause nur mit ihrem Mobiltelefon, heute sind es schon drei Viertel (75 Prozent). 48 Millionen Bundesbürger haben ihr Handy ständig dabei. In der Altersgruppe von 14 bis 29 Jahren sind es sogar 83 Prozent, bei den Senioren über 65 Jahren immerhin 58 Prozent. Das sind aktuelle Zahlen einer repräsentativen Umfrage, die im Auftrag des Branchenverbandes Bitkom durchgeführt wurden.

Dabei ist aus dem praktischen Telefon für unterwegs längst eine Eier legende Wollmilchsau geworden. Es geht nicht mehr nur darum, unterwegs erreichbar zu sein, sondern seit dem 2007 begonnenen Siegeszug der Smartphones tragen wollen wir auch wissen, wo wir gerade sind, welches gute Restaurant in der Nähe ist und oder wie das Wetter morgen wird.

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03.07.2013 von Jana Wessel

Lieber Geld als Datenschutz?

Der „Prism“-Skandal sorgt gerade für große, politische Turbulenzen. Doch während das Ausspähen auf der weltpolitischen Bühne kritisiert und diskutiert wird, hätten viele Verbraucher kein Problem damit, persönliche Daten oder Adressen aus dem Freundeskreis zu verraten – wenn es dafür Geld oder Vergünstigungen gibt. Dies sagt eine Studie des Software-Spezialisten Amdocs.

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18.06.2013 von Jana Wessel

Mobility-Report: Explosives Datenwachstum

Der mobile Datenverkehr soll bis 2018 um das zehnfache steigen, wie eine aktuelle Ericsson-Analyse zeigt. Vor allem die mobile Videonutzung pusht die Datenmengen und stellt Netzbetreiber vor bisher unbekannte Herausforderungen.
In seinem regelmäßig veröffentlichten Mobility-Report berichtet der schwedische Infrastruktur-Hersteller Ericsson kontinuierlich darüber, welche Veränderungen sich durch mobile Technologien ergeben. Das geschieht selbstredend im eigenen Interesse, da Ericsson einer der größten Technik-Lieferanten weltweit ist. Dennoch beeindrucken die Zahlen, die uns aus Schweden erreichen.

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31.05.2013 von Tim Schmelcher

Smartphone in 30 Sekunden aufladen

Ob als mobiles Büro oder als Unterhaltungszentrale: Für viele Menschen ist das Smartphone mittlerweile ihr ständiger Begleiter. Wie ärgerlich, dass die Apps, Anwendungen und Updates den Akku so schnell leer saugen und das Handy so häufig an die Ladestation muss. Abhilfe schaffen könnte die Erfindung einer Schülerin aus den USA.

Die 18-jährige Eesha Khare hat nämlich einen „Super-Energiespeicher“ erfunden, der sich innerhalb von nur 30 Sekunden aufladen lässt. Er ist außerdem so klein, dass er in jedes Smartphone passt und rund 10.000 Ladevorgänge lang halten soll. Das ist immerhin das Zehnfache von herkömmlichen wieder aufladbaren Batterien. Für ihre Erfindung hat die Schülerin jetzt einen der Intel Foundation Young Scientist Awards erhalten, der mit 50.000 US-Dollar dotiert ist. Der Akku ihres Mobiltelefons sei oft zu schnell leer gewesen, sagte Eesha Khare dem US-Fernsehsender NBC News. Daher habe sie nach einer Alternative zum herkömmlichen Lithium-Ionen-Akku gesucht.

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18.04.2013 von Ina Neuhaus

LTE wird zum Standard

Knapp drei Jahre nach der Versteigerung der entsprechenden Frequenzpakete steht die Mobilfunktechnik Long Term Evolution (LTE) in Deutschland allmählich vor dem Durchbruch im Markt. Allerdings ist die Netzabdeckung mit LTE regional noch immer sehr unterschiedlich. Das ist gerade für den geschäftlichen Einsatz ein Manko.

So schnell wandeln sich die Zeiten: Als im Jahr 2004 hierzulande die dritte Mobilfunkgeneration UMTS eingeführt wurde, verstanden viele Anwender nicht, wozu die neue Technik gut sein soll. Entsprechend gering war selbst bei Business-Anwendern die Bereitschaft, in teurere Mobilfunkverträge oder neue Handys zu investieren, um die Technologie zu nutzen.

Als hingegen vor rund drei Jahren erstmals LTE der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, war das Interesse auf Anhieb groß. Was war in der Zwischenzeit geschehen? Ganz einfach: Mit der Erfindung des Smartphones und des Tablet-PC hatte eine neue Generation mobiler Endgeräte den Markt erobert, deren Nutzen jedermann sofort verstand.

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26.02.2013 von Stefan Huefken

Was bringt der Mobile World Congress 2013?

Den Veranstaltern des Mobile World Congress (26. bis 28. Februar) ist es mit dem Messetermin kurz vor der CeBIT in Hannover gelungen, viele Premieren nach Spanien zu locken. Dabei ist die Veranstaltung in Barcelona tatsächlich eine reine Fachmesse: Eintrittspreise ab 600 Euro schrecken „Otto Normalverbraucher“ ab. Dennoch können die 1.700 Aussteller mit rund 70.000 Besuchern rechnen.

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19.02.2013 von Jana Wessel

Mobiler Datenverkehr auf der Überholspur - Cisco VNI Global Mobile Data Traffic Forecast

»Ich bin nicht im Büro und habe deshalb keinen Zugriff auf meine E-Mails«: diese Botschaft wird man künftig sicher immer seltener lesen. Immer mehr Menschen nutzen das Internet auch unterwegs und treiben den mobilen Datenverkehr damit kräftig in die Höhe.

Ein Ende dieses Wachstums ist nicht in Sicht. So soll der mobile Datenverkehr laut einer jetzt veröffentlichten Studie bis 2017 global um das Dreizehnfache ansteigen. Die jährliche Wachstumsrate wird 66 Prozent betragen, so das Ergebnis des Cisco Visual Networking Index (VNI) Global Mobile Data Traffic Forecast. Am schnellsten wächst das mobile Datenauskommen in Afrika und dem Nahe Osten mit jeweils 77 Prozent. Hierzulande geht es nicht ganz so schnell, die Tendenz zeigt trotzdem steil nach oben: So wird für Deutschland bis 2017 ein jährliches Durchschnittswachstum des mobilen Datenverkehrs von 60 Prozent erwartet.

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09.01.2013 von Stefan Huefken

CES 2013: Im Zeichen der Vernetzung

Der Startschuss zum ITK-Jahr 2013 ist mit der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas gefallen. Ein Pflichttermin für viele, denn hier zeigt sich, welche Trends die Branche künftig bewegen.

Die CES gibt es bereits seit 1967, damals fand die Messe noch in New York und mit nur rund 100 Ausstellern statt. Im Jahr 2013 ist die CES mit rund 3.000 Ausstellern auf über 170.000 Quadratmetern zwar kleiner als die CeBIT in Hannover, jedoch größer als die IFA in Berlin. Neben zahlreichen Gadgets wie eine Gabel mit integrierter Essteuerung oder eine »intelligente« Pflanze locken in diesem Jahr vor allem die großen Themen in den US-Wüstenstaat Nevada. Besser, schneller, mobiler und noch flexibler soll die ITK-Welt werden, soviel ist sicher.

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20.12.2012 von Jana Wessel

Schnelle Neujahrsgrüße ohne Datenstau

Was haben Sie zu Silvester geplant? Wo Sie den Jahreswechsel auch immer feiern werden, es geht Ihnen sicherlich wie den meisten Deutschen: Wer seine Lieben nicht anruft, verschickt Neujahrswünsche per SMS, MMS oder E-Mail.

Wenn zum Jahreswechsel die Sektkorken knallen und überall im Land Feuerwerk entzündet wird, beginnt für die Mobilfunkbetreiber die heißeste Zeit des Jahres. Denn nicht nur die bunten Raketen, sondern auch das Sprach- und Datenaufkommen in den Netzen schießt nach oben und sorgt für eine extrem hohe Belastung der Netze. Nahezu alle Bundesbürger greifen quasi zeitgleich zum Handy oder Smartphone und senden ihre Grüße.

Allein zum vergangenen Jahreswechsel verschickten die Deutschen innerhalb weniger Minuten rund 310 Millionen SMS und das berücksichtigt noch nicht die Millionen Anrufe, MMS und E-Mails, die ebenfalls genau um Mitternacht  den Weg zu ihren Empfängern suchten. In diesem Jahr, da sind sich die Experten sicher, werden noch mehr Neujahrsgrüße über die Datennetze strömen. In wenigen Minuten werden dann mehr Nachrichten verschickt als sonst an einem ganzen Tag zusammen.

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