Unser Weg zum zweitgrößten Glasfasernetz Deutschlands

Strategische Konsolidierungen und der damit verbundene konsequente Auf- und Ausbau des Glasfasernetzes prägen die Unternehmensgeschichte von Versatel, einem der größten Anbieter von Sprach-, Internet- und Datendiensten für Privat- und Geschäftskunden in Deutschland.

Ab 1999: Markteintritt und Erwerb zahlreicher City- und Regional-Carrier

Die Liberalisierung des deutschen Telekommunikationsmarktes im Jahr 1999 ermöglichte den Markteintritt von Versatel in Deutschland und markiert den Ausgangspunkt der Entwicklung eines der größten deutschen Telekommunikationsunternehmen.

Das Engagement auf dem deutschen Telekommunikationsmarkt begann für Versatel mit dem Erwerb des Dortmunder City Carriers VEW telnet und der in Flensburg ansässigen KomTel. Danach wurden die Unternehmen Tesion (Stuttgart) und Completel (München) erworben. In den folgenden Jahren konzentrierte sich das Unternehmen vor allem auf den konstanten Auf- und Ausbau des eigenen Glasfasernetzes und dem damit verbundenen Netzanschluss weiterer Bundesländer. Auf eineneinheitlichen Markt- und Markenauftritt in allen deutschen Kernmärkten und den Aufbau unternehmensweiter Kompetenzzentren im Jahr 2004 folgte im selben Jahr die Akquisition des Berliner Anbieters BerliKomm.

2005: Versatel und TROPOLYS – einer der größten deutschen Telekommunikationsanbieter entsteht

Das heutige Unternehmen Versatel entstand im Jahre 2005 durch den Zusammenschluss der deutschen Versatel-Gesellschaften des börsennotierten Telekommunikationsunternehmens Versatel Telecom International N.V. und der TROPOLYS-Gruppe.

Das Private-Equity-Unternehmen Apax, der Mehrheitsanteilseigner von TROPOLYS, kaufte die deutsche Versatel im Oktober 2005 mit dem Ziel, beide Unternehmen zusammenzuführen. Durch den Zusammenschluss von Versatel und TROPOLYS unter dem Namen Versatel bildete sich einer der größten deutschen Telekommunikationsanbieter und ein wichtiger Herausforderer der Deutschen Telekom auf dem deutschen Markt.

Die TROPOLYS-Gruppe hatte vor dem Zusammenschluss, ähnlich wie Versatel, zahlreiche infrastrukturbasierte Regional- und Stadtnetzbetreiber integriert. Bis zum Zusammenschluss mit der Versatel West-Deutschland hatte die TROPOLYS GmbH insgesamt folgende 14 City-Carrier und Regionalnetzbetreiber verschiedener Bundesländer gebündelt:

  • cne (Essen)
  • meocom (Oberhausen)
  • citykom (Münster/Westf.)
  • telebel (Wuppertal)
  • telelev (Leverkusen)
  • hukom (Hanau)
  • mainova tk (Frankfurt)
  • rmn (Frankfurt)
  • mainzkom (Mainz)
  • pulsaar (Saarbrücken)
  • ddkom (Dresden)
  • tnp (Potsdam)
  • jetz (Jena)
  • chemtel (Chemnitz)

2007 bis 2012: Börsennotierung und weiterer Ausbau

Das Jahr 2007 beinhaltet einen weiteren wichtigen Meilenstein in der Unternehmensgeschichte von Versatel. Das Telekommunikationsunternehmen wurde zur AG und war ab April an der Frankfurter Börse notiert. Bis Dezember 2008 war Versatel im TecDax gelistet.

Das Unternehmen verfolgt außerdem weiterhin seine erfolgreiche Konsolidierungsstrategie. Im Juli 2008 übernahm Versatel alle Anteile am Kabelnetzbetreiber AKF Telekabel TV und Datennetze GmbH (AKF). Fünf Monate später, im Dezember 2008, gründete Versatel ein Joint Venture zum Erwerb eines weiteren Kabelnetzbetreibers der Netzebene 4, der MediaHome GmbH. Organisatorisch wurden beide Beteiligungen der Versatel Kabel GmbH unterstellt. Sein Engagement im Endkunden-Kabel-Segment beendete das Unternehmen mit dem Verkauf dieser Gesellschaft an den französischen Finanzinvestor Chequers Capital im Juli 2010.

Im April 2009 erwarb Versatel einen weiteren Telekommunikationsdienstleister, die BreisNet Telekommunikations- und Carrier-Dienste GmbH. Durch die Übernahme des lokalen Freiburger Telekommunikationsunternehmens konnte Versatel vor allem sein Geschäftskunden-Segment in der Region Süd stärken. Nach Zustimmung des Kartellamtes wurde die BreisNet GmbH im Herbst 2009 in Versatel BreisNet GmbH umbenannt.

Ab 2012: Netzwerkerweiterung, Delisting und Neuausrichtung

Mit der Akquirierung der KielNET GmbH im September 2012 baut die Versatel ihr starkes Netzwerk weiter aus und stärkt außerdem die Präsenz im Norden Deutschlands. Dazu trägt auch die vereinbarte langfristige Infrastrukturkooperation zwischen Versatel und den Stadtwerken Kiel wesentlich bei.

Seit 2012 ist die Versatel Telecommunications GmbH Inhaber sämtlicher Aktien der Versatel. Die Versatel Telecommunications GmbH wird von Fonds kontrolliert, die durch Kohlberg Kravis Roberts & Co. L.P. (KKR) beraten werden. Die Versatel-Aktie ist seit 2012 nicht mehr börsennotiert.

Seitdem richtet das Unternehmen seine gesamte Strategie zielstrebig und effizient auf das B2B-Geschäft aus. Damit konzentriert sich Versatel als infrastrukturbasierter Vernetzungsspezialist auf die Geschäftsbereiche Wholesale und Geschäftskunden und nutzt seinen Wettbewerbsvorteil des unternehmenseigenen Glasfasernetzes, um seine Position als Herausforderer der Deutschen Telekom weiter auszubauen und zu stärken.

Im Herbst 2013 übernahm Versatel von der Telefonica Deutschland GmbH das regionale Glasfasernetz in Hamburg und ein Rechenzentrum. Nach der erfolgreichen Integration zum Jahresende firmiert die neue Business Unit in der Hansestadt seit Januar 2014 unter dem Namen Versatel Hanse GmbH und operiert hier mit eigenem Vertriebsteam vor Ort.

Mit dieser Akquisition verfügt das Unternehmen auch in der zweitgrößten Stadt Deutschlands über eine leistungsfähige Infrastruktur. Gleichzeitig unterstreicht Versatel mit dem Erweiterungsprojekt seinen Anspruch, den laufenden Konsolidierungsprozess im deutschen TK-Markt aktiv mitzugestalten.

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