So schützen Sie sich vor Spam
Unter Spam wird eine massenweise per E-Mail und Instant Messaging verteilte direkte Werbung verstanden; sie bezieht sich am häufigsten auf „Schnell reich werden“-Angebote, fragwürdige Produkte, betrügerische Angebote oder pseudo-legale Dienste. Durch Spam werden Sie als Verbraucher getäuscht, das Konsumentenvertrauen untergraben und legitimen Internethändlern, die ethische Praktiken anwenden, geschadet.
Spam kann vom Sender mühelos verteilt werden, stellt aber eine erhebliche Belastung für die Empfänger dar. Außerdem kann Spam sehr gefährlich sein, da Internetkriminelle über Spam betrügerische Phishing-E-Mails senden. Die Anzahl der Phishing- und Pharming-Programme ist in die Höhe geschnellt; Kriminelle stehlen Identitäten und kidnappen Computer-Systeme mithilfe von komplexen Angriffen, bei denen die Anwender durch Spam auf Websites geleitet werden, die mit Trojanern, Spyware und Angriffscodes gespickt sind.
Weblogs, allgemein als Blogs bezeichnet, verzeichnen eine steile Zunahme an Spam. Unter „Splog“ wird ein Angriff von Junk-Mitteilungen verstanden, die wie tatsächliche Nutzerkommentare aussehen, jedoch Werbelinks zu Websites enthalten.
Für eine sichere Nutzung ihres Computers und des Internets müssen Verbraucher ihre Dateien, ihre Identität und persönlich Daten absichern und die gesamte Online-Nutzung für sich selbst und ihre Familie schützen. Wenn Sie sich an die folgenden Tipps halten, können Sie die mit Spam verbundenen Risiken reduzieren und sich vor Hackern, Spammern und Phishern schützen.
So gelangen Spammer an Ihre Adresse
Spammer kaufen Listen von Maklern, die E-Mail-Adressen aus Newsgroups, Chatrooms, Websites, Social Network-Seiten wie MySpace, Blogs und Internetverzeichnissen erfasst haben. Sogar die Antwort auf eine Spam-Nachricht als Aufforderung zum Entfernen von einer Verteilerliste kann ein Trick sein, Sie zur Bestätigung Ihrer E-Mail-Adresse zu bewegen. Außerdem führen Spammer Verzeichnisangriffe durch, indem Sie Milliarden von Wort- und Zahlenkombinationen in eine E-Mail-Datenbank eingeben, um gültige Adresskombinationen zu ermitteln. Große E-Mail-Hosts, wie Hotmail und AOL, sind allein aufgrund des von ihnen abgewickelten E-Mail-Volumens besonders gefährdet.
Wie wird die Entdeckung vermieden?
Über Internetverbindungen nutzen Spammer die privaten Computer anderer Anwender, um Sammel-E-Mails millionenfach zu versenden. Sie nutzen Sicherheitslücken aus, um per Remote-Zugriff verborgene Software zu installieren, die private PCs in Mail- oder Proxy-Server verwandelt. Über diese „Spam-Zombies“ leiten sie Sammel-E-Mails und verschleiern so deren tatsächlichen Ursprung. Spam wird zur Vermeidung einer Entdeckung auch über Auslandsserver gesendet.
Wie funktionieren Phishing-Programme?
Phishing-Programme werden immer durchtriebener und täuschen selbst versierte Anwender. Phisher senden Spam-E-Mails unter der Vorgabe, dass diese von vertrauenswürdigen Unternehmen, wie Banken, eBay, Kreditkartenunternehmen und Versorgungsunternehmen, stammen. Sie fordern Sie auf, durch Klicken auf einen Link in der E-Mail auf ihre Nachricht zu antworten, um eine Transaktion zu bestätigen, einen Kontobetrug zu untersuchen oder Ihr Konto vor der Auflösung zu bewahren. Die E-Mails können sehr überzeugend sein und Logos sowie scheinbar authentische Daten enthalten. Über die Links werden die Anwender dann zu manipulierten Phishing-Websites geleitet, die auf den Diebstahl persönlicher Daten vom Verbraucher ausgelegt sind.
Folgende Tipps helfen gegen Spam.
« Vorherige Seite Nächste Seite »


